Wirkungsweise Kryolipolyse

Funktionsweise

Die Kryolipolyse arbeitet mit lokaler Kälteeinwirkung und steht für die Einleitung einer Lipolyse und den damit verbundenen Abbau von Fettzellen. Bei dieser nicht invasiven Methode wird das Fettgewebe mittels Vakuum angesaugt und für eine Stunde bei einer Temperatur von ca. -5°C über die mit integrierten Kühlplatten versehenen Behandlungsapplikatoren angesaugt und präzise kontrolliert heruntergekühlt. Zudem misst das System während des gesamten Verfahrens konstant die Hauttemperatur im zu behandelnden Areal. Erfahrungsgemäß verliert man pro Anwendung 20% bis  30% Fettanteil in den behandelten Zonen. Das umliegende Gewebe sowie andere Zellstrukturen werden geschont.

Ablauf

Vor Beginn der Behandlung erfolgt eine umfassende Anamnese und ein ausführliches Beratungsgespräch.

Da es sich bei der Kryolipolyse Kälte-Technologie um einen nichtinvasiven Eingriff handelt, kann die Behandlung ganz ohne Betäubung erfolgen. Zuerst werden die gewünschten Körperstellen  analysiert und markiert. Im Anschluß wird zum Schutz der Haut, über die zu behandelnde Zone ein passgenaues Fleece gelegt, welches mit einem Spezialgel getränkt ist. Nun wird  der Behandlungskopf aufgesetzt und der zu behandelnde Bereich  mittels Vakuum angesaugt. Damit beginnt die 60-minütige Anwendung, während der das Anwendungsareal stufenweise bis auf – 5°C abgekühlt wird.

 

Wie oft muß ich zur Behandlung kommen?

Der Abbauprozess der Fettzellen erfolgt über einen Zeitraum von 10 -12 Wochen, sowie darüber hinaus und ist somit sehr schonend für den Körper. Die durch Kryolipolyse erzielten Ergebnisse sind langfristig, da die abgebauten Fettzellen endgültig verschwinden. Erste  Ergebnisse sind nach ca. 3 bis 4 Monaten sichtbar. Bitte beachten Sie, dass Sie wirklich 3 Behandlungen benötigen und nur in sehr seltenen Fällen bereits nach 1  Behandlung die Traumfigur erreicht ist.

 

Was passiert genau?

Die Kryolipolyse macht sich eine natürliche Zelleigenschaft zu nutze – die höhere Empfindlichkeit der Fettzellen gegenüber Kälte im Vergleich zu anderen Zellen. Hierbei tritt bei der kontrollierten und andauernden Kältebehandlung ein ganz natürlicher Prozess ein, da die Fettzellen unter dem Einfluss der erzeugten Kälte auskristallisieren und eine Apoptose (kontrolliertes Zellsterben) ausgelöst wird.  Danach geben die abgestorbenen Fettzellen das Körperfett frei, welches wiederum über den Stoffwechselkreislauf und das Lymphsystem vollständig abtransportiert wird.

 

nach der 1 Behandlung

nach der 2 Behandlung

                 nach der 3 Behandlung

Worauf ist zu achten?

Bitte nehmen Sie 1  Woche vor der Behandlung wenn möglich keine blutverdünnenden Medikamente, wie Aspirin oder Marcumar ein (bzw. nur nach ärztlicher Absprache).
Wir empfehlen die Behandlung nur durchführen zu lassen, wenn Sie gesund fühlen. Sollten Sie spezielle Krankheiten haben teilen sie uns die Bitte vor der Behandlung mit.
Während der Menstruation kann die Behandlung deutlich unangenehmer empfunden werden.

Zu beachten ist, dass sich die Methode nur für Menschen eignet, die nicht unter Fettleibigkeit leiden. Als Richtwert gilt hierbei ein Body-Maß-Index von unter 30. Der Grund liegt darin, dass nur subkutanes Fettgewebe mittels Kältebehandlung angegriffen wird. Dieses Fett befindet sich direkt unter der Hautschicht. Bei starkem Übergewicht befindet sich viszerales Fett auch an anderen Stellen, etwa hinter oder zwischen den inneren Organen. Dieses kann durch eine Kryolipolyse nicht behandelt werden

 

Was spricht gegen die Behandlung der Kryolipolyse?

Die Kryolipolyse ist  für folgende Personen bzw. Krankheitsbilder nicht geeignet

  • Schwangere/ stillende Frauen
  • Nabel- oder Leistenbruch
  • Implantate (wie z.B. Herzschrittmacher)
  • Kürzlich durchgeführte Operationen in dem zu behandelnden Bereich (< 1 Jahr)
  • Kälteempfindlichkeiten
  • Hepatitis
  • Sensibilitätsstörungen
  • Blutungsanamnese
  • Durchblutungsstörung (z.B. Raynaud-Syndrom, Weißfingerkrankheit)
  • Kunden mit großen Narben, Ekzemen und Schuppenflechten im Behandlungsbereich
  • Kunden mit Erkrankungen, die eine regelmäßige Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten erfordern.
  • Autoimmunerkrankungen